"Wie man heutzutage nach Rom reist" (1898)
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Gertrude Rodda, „Wie man heutzutage nach Rom reist“. Der Bericht einer außergewöhnlichen Radreise (1898), hrsg. und komm. von Lars Amenda, Hamburg: nfg, 2025 (Velodrom. Schriften zur Fahrrad- und Radsportgeschichte, Bd. 5), 49 S., Softcover, Format 14,8x21 cm (DIN A5), Klammerheftung, ISBN 978-3-949139-23-9
1898 unternimmt die junge Engländerin Gertrude Rodda eine außergewöhnliche Reise und fährt alleine mit dem Rad von Hamburg nach Rom und wieder zurück. Im folgenden Jahr veröffentlicht sie den informativen und ironischen Bericht „Wie man heutzutage nach Rom reist“. Dass sie sich in Hosen („Pumphosen“) auf einem Herrenrad fortbewegt, macht sie vielerorts zur bestaunten Sensation eines „Weibes der Zukunft“, wie sie selbst schreibt. Erstmals wird diese aussagekräftige Quelle der Frauengeschichte, ja Perle der gender history hiermit neu aufgelegt.